Die Tourismuspolitik kann nur erfolgreich sein, wenn sie einen differenzierten Ansatz verfolgt und Lösungsansätze für die spezifischen Probleme des Tourismus in den Berggebieten entwickelt. Die Strategie muss daher unter diesem Blickwinkel konkretisiert werden. Die zwölf Thesen, die in diesem Dokument vorgestellt werden, können dafür als Grundlage dienen:

1. Kooperationen: Ohne Kooperationen sind die Tourismusdestinationen im Berggebiet nicht überlebensfähig
2. Preisliche Wettbewerbsfähigkeit: Gleich lange Spiesse steigern die preisliche Wettbewerbsfähigkeit
3. Angebotsgestaltung: Ein ganzjähriges Angebot sichert die touristische Wertschöpfung
4. Digitalisierung: Digitalisierung darf nicht ein Schlagwort bleiben
5. Mobilität: Der Bergtourismus ist auf eine ausgezeichnete Verkehrserschliessung angewiesen
6. Synergien: Sektorübergreifende Ansätze schaffen eine Win-winSituation
7. Förderinstrumente: Ein stärkerer Fokus der Förderinstrumente auf Projekte und Angebotsgestaltung ist notwendig
8. Infrastrukturen: Öffentliche Investitionen bedürfen übergeordneter Entwicklungsstrategien
9. Tourismusbewusstsein: Die Bevölkerung leistet einen entscheidenden Beitrag an die Tourismusentwicklung
10. Touristischer Arbeitsmarkt: Eine bessere Verankerung des Tourismus im Bildungssystem und innovative Beschäftigungsmodelle stärken den touristischen Arbeitsmarkt
11. Nachhaltigkeit: Das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit sichert die Zukunft des Bergtourismus
12. Regulierungen: Der Abbau administrativer Lasten senkt den Kostensockel der Tourismusunternehmen

Hier zum Dossier.

Quelle: Schweizer-Tourismus Verband